Welches CMS wofür? - Gerrit van Aaaken interviewt sich selbst

Verfasst von tommi am 13. Dezember 2009 - 17:59

Der heilige Gral, das allein seligmachende CMS - das gibt es nicht. Fragt jemand in irgendeinem Forum, welches er nehmen soll, versuchen ihm mindestens sieben Leute ihr Lieblingssystem als das einzig wahre zu verkaufen. Selten sind die Menschen, die viele CMSe kennen und auch mehrere verwenden.

Gerrit van Aaaken nennt sich selbst "bekennenden CMS-Polygamisten". In einem mit leichtem Augenzwinkern interviewt er sich selbst und beleuchtet die Einsatzszenarien verschiedener CMSe. Natürlch wird Gerrit hier erwähnt, weil er auch Drupal-freundlich ist.

 

Seite Erkenntnisse sind erhellend. Das z.B. erwähnte Typolight ist für hierarchisch aufgebaute Seiten ein sauberes und benutzerfreundliches System, das einen nicht so erschlägt wie Drupal.

In einem Podcast von Technikwürze stellt Gerrit das CMS/Framework modx zusammen mit Marc Hinse ausführlich vor. Modx schlägt eine ganz andere Richtung ein als Typolight und hat einen stärkeren Framework-Ansatz, PHP-Kundige können das System fein und ganz nach ihren Wünschen steuern.

»Drupal 7 wird nicht

»Drupal 7 wird nicht kompatibel mit Drupal 6 sein, na und? Dafür wird es halt auch viel geiler!«

:-D

Gerrit provoziert (meiner Meinung nach) in seinen Beiträgen gerne und hat auch hier wieder voll ins Schwarze getroffen. Der Flamewar war, wie auch die diversen Einwürfe von Alternativen (Website Baker, Contrexx), schlicht vorprogrammiert…

wider den tierischen Ernst

Leider gibt es solche Leute wie Gerrit zu wenige. Na ja, der Aufwand, sich in ein CMS reinzuarbeiten, ist so hoch, da will man es gerne als eierlegende Gelddruckmaschine verkaufen, weil man die anderen einfach nicht kennt...

Vielleicht sollten wir einen CMS-Podcast machen, der immer wieder Shootouts zwischen den Systemen präsentiert. Dann aber ganz spezifisch: wie arbeitet Joomla mit CCK-artigen Strukturen, und wie modx?

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