Android

Tommi kauft ein Galaxy Nexus, Tag 1

Alter Schwede. Aber von Anfang.

Der Impuls

Gestern kam es über mich, und ich konnte mich nicht mehr bremsen: nach einem Monat eiserner Selbstbeherrschung hab ich recht spontan bei Amazon das Galaxy Nexus bestellt. Aktueller Preis 499 Euro. Bestellt, zack, bäng, heute um 11.30 klingelt mein Freund der Paketbote und bringt frohe Ware. Wow, Amazon ist schnell.

Heute Zeit gelassen beim Auspacken, erstmal eine Stunde liegenlassen, was anderes machen. Dann aber doch: gucke muß. Erster Eindruck: der will irgendwas laden, kann aber nicht. Ja klar, muß erst Sim-Karte rein.

Anfassen

Wow watten Display. Grellbunt, autsch. Typischer Wide-Gamut-Bildschirm. Aber egal. Ruckizucki eingerichtet - Android Market ist cool. Den Großteil der aufm Milestone installiert gewesenen Apps lädt er automatisch runter. Schön das.

Android App der Woche: Smart Keyboard Pro

Auch einen überzeugten Android-Anhänger lässt es nicht kalt, wenn das andere Lager (Iphone) in irgendeinem Bereich klar vorne liegt. Es begab sich also zu der Zeit, daß bei Saturn ein Eifon 3GS herumlag, und ich mal drauf herumklickte. Neben dem subjektiven Empfinden, daß die Apps alle besser aussahen und schneller starteten, war es vor allem eine Sache, die erheblichen Neidfaktor bei mir auslöste: Die Onscreen-Tastatur - und zwar die im Portrait-Modus (hochkant) liess sich wesentlich schneller und präziser bedienen.

Wie habe ich das Ding gehaßt :) Als Gründe fielen mir einerseits ein, daß der Iphone-Screen minimal breiter ist, und so zwischen den einzelnen Tasten mehr Platz. Obwohl ich mich mittlerweile an die Android-Tastatur gewöhnt habe und einigermassen fehlerfrei darauf schreiben kann: das Erlebnis blieb wie ein Stachel in meinem Herzen stecken :(.

Motorola Milestone - Mein Next Generation Handy - Teil1

Das Motorola Milestone hat mich drangekriegt. Die ausführlichen Videos auf Androido steiterten den Habenwollen-Faktor derartig, daß wider allen Willen, auf ein noch besseres Android Gerät zu warten das Ding sofort her musste. 

Nun, wie ist es? Es gibt schon reichlich Berichte im Netz, die die technische Seite beleuchten, so daß dieser hier etwas subjektiver ausfallen soll und in mehreren Fortsetzungen erscheinen wird.

Surfbrikett

Eins ist das Ding als erstes und vor allem: eine Mini- Surfstation. Und zwar richtig - dank dem QVGA-Bildschirm mit 854 x 480 px und dem clever gemachten Browser. Wenn man dann noch im Wlan eingeloggt ist oder eine HSDPA-Verbindung hat - hui geht das flott. Die Seiten laden nicht so schnell wie aufm Notebook oder heimischen PC, aber flüssig genug um echtes Internet-Erlebnis aufkommen zu lassen. Puh noch grösser die Versuchung, unterwegs ständig auf das Ding zu starren statt mit der Welt in Kontakt zu treten. Lösung: altes Zweithandy rauskramen, das überhaupt kein Internet hat, und gelegentlich mit diesem losdüsen...

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